| Collies of the biscuitbox Collies amerikanischer & europäischer Linie FCI / VDH / CfbrH e.V. |
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Die Auflistung der CEA-Ergebnisse unserer bzw. von uns gezüchteter Hunde finden sie unter "Gesundheitsliste" !
Die "Collie Eye Anomaly" ist eine angeboren, erbliche Anomalie, welche sich in einer Vielzahl von
Veränderungen der Retina, der Aderhaut (Chorioidea), der Lederhaut (Sklera), des Sehbereichs am
Sehnerves und der Blutgefässe an der Netzhaut (Retina), manifestieren kann. Einfach gesagt es ist
eine Anomalie welche den Augenhintergrund betrifft. Sie tritt vermehrt beim Rough und Smooth Collie
auf und bei den ihnen artverwandten Rassen, wie bei Shelties, Australian Shepherds, Bearded
Collies und Border Collies. Insgesamt muß man allerdings einräumen, daß die CEA in ihrer bei uns
auftretenden Form, die Tiere meist nicht oder nur kaum beeinflußt. Betroffene Hunde können in
ihrem Sehvermögen eingeschränkt sein, was durch eine Hundenase allerdings leicht kompensiert wird.
CEA wird dominant rezessiv vererbt, wobei die gesunde Form dominant ist.
Man unterscheidet erblich zwischen normal (reinerbig frei vom Gendefekt), carrier (mischerbig,
also genotypisch ein gesundes und ein mutiertes Allel, phenotypisch nicht beeinträchtigt, aber
das defekte Allel potentiell vererbend) und affected (reinerbiger Gendefekt, also unter Umständen
im Alter gering beeinträchtigtes Sehvermögen). Nachkommen von affected Elterntieren sind in jedem Fall reinerbig affected, während
Nachkommen von reinerbig freien Elterntieren in jedem Fall wieder reinerbig frei vom Gendefekt
sind. Nachkommen von mischerbigen Elterntieren sind statistisch immerhin in 25% der Fälle wieder
reinerbig frei, während der Rest affected (25%) oder carrier (50%) ist.
In Europa ist CEA bei Collies (man geht beim Collie von einem CEA-Verbreitungsgrad von über 60% in der Population aus) weit verbreitet, und auch wir können unsere Hunde nicht davon ausnehmen. Da den Tieren äusserlich nicht anzusehen ist, ob sie ein defektes Gen tragen, ist eine Analyse auf genetischer Ebene unerlässlich, um das Potential einer Vererbung des Gendefektes festzustellen. Selbst wenn es sich, wie eingangs erwähnt, um eine harmlose Beeinträchtigung handelt, ist es unserer Meinung nach wichtig, sich nicht blind auf die Welpenuntersuchung zu stützen, sondern die Möglichkeit der genetischen Untersuchung zu nutzen und das Ergebnis auch öffentlich zu machen.
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